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Nachrichten aus dem Gemeindeleben:


Pfingsten
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Am 27. Mai findet um 10.00 Uhr der Pfingst-Gottesdienst statt.

In der Nacht von Pfingstsonntag auf Pfingstmontag sind wieder 300 westfälische Kirchen für Sie geöffnet: zur Nacht der Offenen Kirchen. Auch in diesem Jahr haben sich die Gemeinden wieder ganz besondere Veranstaltungen einfallen lassen und präsentieren ihre Kirche und Gemeinde in einem anderen Licht. Paul-Gerhardt wird sich ebenfalls wieder beteiligen. Von 20 bis 24 Uhr werden wir uns mit der biblischen Figur Esther beschäftigen. Kleine thematische Einheiten, umrahmt von Musik, laden ein, für ein Weilchen vorbei zu kommen oder auch den ganzen Abend in unserer Kirche zu verbringen. Aus verschiedenen Blickwinkeln, begleitet von Bildern, werden wir uns der Geschichte des jüdischen Mädchens nähern, das Königin und ihrem Volk zur Retterin wird.


Gospelnacht
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Gospelkirchentag in Dortmund

Der 6. Internationale Gospelkirchentag kommt nach Dortmund. Vom 1. bis 3. Juni 2012 treffen sich 5000 Sängerinnen und Sänger aus über 200 Chören, um gemeinsam zu singen, zu feiern und Gleichgesinnte zu treffen. Veranstaltet wird der Gospelkirchentag von den Evangelischen Landeskirchen aus NRW und Hessen und der Evangelischen Kirche in Dortmund und Lünen. Die Eröffnungsnacht des Gospelkirchentags steht dabei ganz im Zeichen der großen Gospelnacht mit Auftritten von über 120 Chören im gesamten Stadtgebiet. 30 Kirchengemeinden und Veranstaltungsorte der Stadt öffnen von 21 bis 24 Uhr ihre Pforten für ein einmaliges Erlebnis: die Chöre werden hintereinander auftreten und an jedem einzelnen Standort ein großes Gospelausrufezeichen setzen! Auch unsere Paul-Gerhardt-Gemeinde wird am 1. Juni ab 21.00 Uhr Veranstalter eines Gospelnachtkonzertes sein und drei Gastgospelchöre aus Deutschland in unserer Kirche begrüßen können. Die Gospelnacht wird eine öffentliche Veranstaltung ohne Eintrittsgeld sein. Freuen Sie sich auf ein besonderes Ereignis bei Paul-Gerhardt!


Zwischen Himmel und Erde – was mich berührt? Ein Seminar- und Gesprächsangebot
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Ein Angebot von Herrn Kuhlemann, das in überschaubarem Zeitraum und terminlich befristet (also nicht endlos über Jahre) eine Möglichkeit eröffnet, Fragen über „Gott und die Welt“ miteinander besprechen zu können: Ab 8. März 2012 in 14-täglichem Rhythmus wollen wir uns jeweils um 19.00 Uhr treffen und uns für ca. 1 ½ Stunden Zeit nehmen. Sie entscheiden, welche Themen für Sie von Interesse sein könnten und an welchen Abenden Sie teilnehmen wollen (niemand kann zeitlich an allen Terminen teilnehmen). Geplant sind bis jetzt (!) 14 Einheiten. Themen sollen z. B. sein:

Spuren des Religiösen heute;
Die Frage der Relevanz Gottes für mein Leben;
Wahrheit im Plural?;
Vom Wesen des Menschen;
Zum Umgang mit Leid;
Wie kann Gott Leid zulassen?
Hingabe an das Leben;
Leistung und Rechtfertigung;
Die Mitte suchen – Spiritualität, Meditation, Mystik;
Gesundheit – Fitness – Wellness und der verletzliche Mensch;
Leben verantworten – z. B. Organtransplantation;
Wie viel Kirche braucht der Glaube?;
Von Lebenskunst und Lebensglück;
Ach wie flüchtig, ach wie nichtig… Hoffnung und Tod.

Lassen Sie sich einladen!
Die nächsten Termine sind: 31.5. / 14.6. / 5.7. / 30.8. / 13.9. / 27.9. 2012, jeweils 19.00 Uhr, Altes Pfarrhaus, Markgrafenstraße 123.


Andacht zum Gründonnerstag
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Die ersten Christinnen und Christen trafen sich seit den ersten Zeiten der Entstehung des Christentums, um Gemeinschaft miteinander zu haben. Das gemeinsam Verbindende war jeweils nicht nur das Gedenken an ihren Herrn und Meister, Jesus, sondern immer auch die Feier des Abendmahls. Das festigte die Verbundenheit und ermöglichte die Verbundenheit miteinander. Eine gute Tradition, die wir fortsetzen in unserer Gemeinde. Deshalb sind Sie eingeladen zu dieser Andacht mit Abendmahl in unsere Kirche. Thematisch geht es um das Gedenken an den letzten Abend vor der Kreuzigung.
Donnerstag, 5. April, 18.00 Uhr
Lassen Sie sich einladen!


Karfreitag
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Der dunkelste Tag der Christenheit ist der Karfreitag, von dem freilich die ersten Christen sagten, dass er zugleich der hellste Tag sei, denn das Kreuz und der Tod Jesu Christi bedeuten „Erlösung“.

Gewiss, der Karfreitag ist der Tag der Gottverlassenheit: „Mein Gott, mein Gott, warum hast Du mich verlassen?“, so schreit Jesus am Kreuz. Die im N. T. ausgesagte Sonnenfinsternis, die sich über das Land legte, wird heute vielerorts erfahren als „Gottesfinsternis“ (Martin Buber). Beides liegt offensichtlich gar nicht so weit auseinander. Wo ist Gott? Wer ist Gott? Wie erfahre ich ihn? – Fragen, denen sich seit 2000 Jahren Christentumsgeschichte immer wieder Menschen ausgesetzt fühlten. Mit dem Karfreitag erfahren diese Fragen ihren unüberbietbaren Höhepunkt: Wo ist Gott inmitten von Leid und Trauer, Tod und Sterben in dieser Welt?
Rechnung getragen wird diesen Inhalten liturgisch durch das Ausbleiben des Glockengeläutes, des Orgelvorspiels und – nachspiels, der liturgischen Stücke und dergleichen mehr.
Karfreitag, 6. April, 10.00 Uhr
Lassen Sie sich einladen!


Osternacht
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„Als noch alles dunkel war…“ – so heißt es in den neutestamentlichen Schriften, die Zeugnis zu geben sich bemühen von dem unaussprechlichen Geheimnis, das sich mit Ostern verbindet: Der Tod behält nicht das letzte Wort, sondern das Leben! Ostern bedeutet „Negation der Negation“ (Hegel), sofern gilt, dass der Tod alles gen Null tendieren lässt, wenn doch nichts bleibt…, weder von meinem Leben, noch von meinen Leidenschaften, Kämpfen, Engagements, weder von meiner Liebe, meiner Sehnsucht, meinem Vertrauen und meiner Identität…Tod ist Tod – aus, vorbei, nichts: „Lasst euch nicht verführen, es gibt keine Wiederkehr…es kommt kein Morgen mehr…ihr sterbt mit allen Tieren…und es kommt nichts nachher…“, so Bertolt Brecht – und so eine ja nicht selten anzutreffende Grundhaltung von Menschen unserer Zeit!
Die neutestamentliche Botschaft wendet sich mit aller Leidenschaft gegen diese Todeswirklichkeit als Letztgeltendes. Hoffnung, Freude, Zuversicht, Triumph und Sieg des Lebens steht contra Todesmacht. Dieser geheimnisvollen Tollkühnheit der neutestamentlichen Zeugen spüren wir nach. Dunkelheit und Licht (-werdung) in ihrer jeweiligen Faszinationskraft entfalten ihr Recht und erhalten ihre Bedeutung durch einander. Die Kernfrage bleibt: Was ist der tragende Grund unserer Wirklichkeit – die Todesmacht oder die Lebensmacht?
Karsamstag, 7. April, 23.00 Uhr
Lassen Sie sich einladen!


Ostersonntag
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Anlässlich des Osterfestes findet natürlich am Tag der Auferstehung und damit dem Sieg über allen Tod ein Ostergottesdienst statt. Es wird wieder in diesem Gottesdienst (wie seit Zeiten der frühen Christenheit) getauft.
Sonntag, 8. April, 10.00 Uhr
Sie sind sehr herzlich eingeladen!


Sprechstunde des Senioren-Beirates
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Am 10. Mai zwischen 10.00 und 12.00 Uhr können Sie Ihre Anliegen mit dem Vertreter des Senioren-Beirates besprechen. Herr Tebbe wartet auf Sie im Alten Pfarrhaus (Markgrafenstr. 123).


Sonntagsereignisse im März
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Am 25. März um 17 Uhr können Sie die Folkmusik-Gruppe “Big Family” wiederhören. Bei uns bekannt ist die Gruppe durch ihren grandiosen Auftritt in unserer Kirche beim Friedensfest 2011 “Saarlandstraße in Harmonie”.  Gegründet wurde Big Family vor fünf Jahren von den Musikern der Christengemeinschaft in Dortmund. Ihre Lieder stammen aus der Feder des Dortmunder Pfarrers, Sängers und Liedermachers Jukka Kuoppamäki. Zur akustischen Begleitung erklingen Gitarre, Akkordeon, Bassgeige und Trommel.
Seit Herbst 2011 unterstützt die Big Family mit dem Programm “Zusammen” die Arbeit der Christengemeinschaft in Finnland und Estland.

Rückblick: Am 4. März um 17.00 Uhr unterhielt uns das “Trio Flautarre” mit Stephanie Hauptvogel – Flöte, Jonathan Earp – Gitarre und Anja Witt – Gitarre.
Alle drei MusikerInnen haben bereits in unserer Kirche musiziert und sind gern gesehene und gehörte Gäste. In dieser ungewöhnlichen Zusammensetzung bilden sie immer wieder unterschiedliche Kombinationen: Gitarre & Gitarre, Gitarre & Flöte und selbstverständlich die Triobesetzung. Die musikalischen Stile umfassen Barock, Klassik und Moderne.
Im Herbst 2011 reiste das Trio nach Netanya / Israel und gab dort Konzerte während eines Gitarrenfestivals.

Seien Sie herzlichst eingeladen zu unserem kommenden Sonntagsereignis!
Der Eintritt ist frei, um eine Spende für kirchenmusikalische Zwecke wird am Ausgang gebeten.


Gedenkveranstaltung zur Erinnerung an das Jahr 1942 im Bezirk
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Am 28. April 1942 wurden jüdische Mitbürgerinnen und Mitbürger an der Eintrachtstraße zusammengescheucht, um von dort weiter zum Südbahnhof getrieben zu werden. Vom Bahnhof aus erfolgte dann der Abtransport der geschundenen und entwürdigten Menschen in die Konzentrationslager zur sicheren Tötung.
Auch vor unserem Bezirk machte die systematische, fabrikmäßig organisierte und durchgeführte bestialische Vernichtung des europäischen Judentums nicht halt, die sich mit dem hebräischen Begriff der „Shoa“ (=Vernichtung, Ausrottung) verbindet.
Wir wollen (wie auch in den letzten Jahren schon) am 27. April 2012 daran erinnern, was geschah. Diesmal aber besonders: Ein deutliches Erinnerungs- und Mahnzeichen soll eingeweiht werden, das an der Ruhrallee zwischen ADAC-Häuschen und Auffahrt von der B 1 zur B 54 (Ruhrallee) einbetoniert wird. Der Künstler der Skulptur, ein Vertreter der Jüdischen Gemeinde und Vertreter unserer politischen Spitze werden bei dieser Gedenkveranstaltung dabei sein. Die Conti-Versicherung hat dankenswerterweise viel Geld in dieses Gedenken investiert. Unterstrichen wird damit:
Die Erinnerung soll und muss wachgehalten werden. „Wer nicht erinnert, versteht nichts“, so radikal hat es einmal Martin Buber ausgedrückt. Natürlich zielt die Radikalität dieser Aussage auf die Vergegenwärtigung des Gewesenen, um nicht erneut dem Gefahrenpotential ideologischer Verblendung ausgeliefert zu sein.
Die „Rechte“ in Dortmund ist nicht untätig. Der Verschleierung und Verleugnung der furchtbaren Tatbestände deutscher Vergangenheit redet sie immer wieder das Wort.
Wir setzen mit allen demokratischen Kräften in unserer Stadt energisch und eindeutig ein Zeichen dagegen: So etwas darf nie wieder geschehen! Dafür tragen die gegenwärtigen Generationen die Verantwortung – Sie und ich, wir alle!
Lassen Sie sich einladen für den 27. April 2012, 17.00 Uhr, Ruhrallee (neben ADAC-Häuschen).

 


Sonntag, 20. Mai | 10.00 Uhr

Gottesdienst


Pfingstsonntag, 27. Mai | 10.00 Uhr

Gottesdienst


Pfingstsonntag, 27. Mai | 20.00 Uhr

Nacht der offenen Kirchen


Freitag, 1. Juni | 21.00 Uhr

Gospelnacht


     
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